Kupplung  GS-body, automatisch vorentkuppelnd
im Bogen kuppelnd
 

 

Kupplung GS-22-body für Spur LGB.

Wenn schon austauschen,
dann natürlich auf vorentkuppelnd
und im Bogen kuppelnd.

Das Zusammenfügen dieser 4 Teile
sollte keine Probleme bereiten.
- unten die Grundplatte zum Anschrauben an den Wagenkasten
- 2 schräge Distanzplatten
- oben der sehr passgenaue Kupplungsträger
Der kleine Schlitz nimmt einen Magneten auf.
Anlegen der Body-Halterung auf den schwarzen Unterrahmen.
Markieren der 4 Verschraubungsstellen durch kräftiges Drücken.
Die Hinterlassenschaft des krätigen Drückens.
Weiten der Markierungen bis auf Kerndurchmesser
der verwendeten selbstschneidenden Schrauben.
Ein Bohrer täte es allerdings auch!
Kürzen der Baumarkt-Schrauben.
Festdrehen mit Maßen.
Aufsetzen der Austausch-Kupplung,
auf den runden Kragen aufsetzen
und anschrauben derselben.
Minimales Spiel für leichte Beweglichkeit beim Verschrauben lassen.
Sieht noch etwas blass aus, die ganze Sache.
Ein dicker Filzstift bewirkt wahre Wunder.
Wer es sich zutraut,
der nebelt mit einer feinen Spritzpistole
oder einer Sprayflasche an,
ohne die Kupplungsführung des Hakens vollzukleistern.
Die hier wird noch mit einer zweiten Farbe, rostbraun,
etwas nachkoloriert werden.

Und was können sie, die Austauschkupplungen vom Typ GS (body)??  (Video 16,1MB)

Video bei Youtube, kürzere Ladezeit


Die gelben Test-Probanten sind kurze Zweiachser
mit 105mm Achsstand.
 
Im Bogen weitestgehend kuppeln, das kann sie, die GS Typenreihe.

Eng kuppeln können sie und rosten,
wenn auch nur in der Farbgebung.
Aber das ist eine Sache Ihres Geschmackes,
der Eine will es schwarz, der Andere am liebsten durchsichtig.
Und auf gleicher Höhe können sie stehen,
die beiden, und das steht ihnen sehr gut zu Gesicht,
denn auf Augenhöhe sollten alle Kupplungen miteinander stehen.
Und wenn sie es nicht können,
dann sollten Sie es ihnen beibiegen.

Der Kuppelabstand kann individuell eingestellt werden,
siehe drittes Foto von oben.
Bei Mittelpuffern sollte ein minimaler Sicherheitsabstand,
ca. 1mm bei drückenden Zustand, vorgesehen werden.
Das wird erreicht, wenn der Runde Kragen des Kupplungsträgers
(Foto 2) die Kante der Pufferbohle tangiert.

Vierachsige Drehgestell-Amischlitten haben damit kein Problem.

 

Extremsituation, bei der noch gekuppelt werden kann.
Fortschreitendes Einschwenken der Kupplungsköpfe.
Eingekuppelt.
Kupplungsstellungen im Wendepunkt eines 600er Gegenbogen.
Eine Situation, die man vermeiden sollte,
selbst wenn die Kupplungen das zulassen.
Bei längeren Wagen dürfte es im 600er zu Problemen kommen.

Aber nur weil in der gegenwärtigen Ausführung der Ausschlagswinkel
per Anschlag begrenzt ist.
Irgend wann ist die Rückstellkraft der Magnete
auf Neutralstellung überfordert.
Das könnte man aufwändiger lösen, dann könnten Längere auch
auf extremem Kurs verkehren, aber wer macht das schon.
Lange Wagen gehören auf größere Radien.
Und die Kurzen, die können jetzt sogar im R1 kuppeln.